Von Nördlingen nach Kelheim Geohighlights eradeln. Rund 147 Millionen Jahre Erdgeschichte durchquert, wer zwischen dem Rieskrater bei Nördlingen und dem spektakulären Donaudurchbruch bei Kelheim radelt.
- Strecke200,00 km
- Schwierigkeit-
Von Nördlingen nach Kelheim Geohighlights eradeln.
Rund 147 Millionen Jahre Erdgeschichte durchquert, wer zwischen dem Rieskrater bei Nördlingen und dem spektakulären Donaudurchbruch bei Kelheim radelt.
Die Route 1 ist mit rund 201 Kilometern die längere der beiden Hauptrouten am GeoRadweg Altmühltal. Sie beginnt in Nördlingen – mitten im Rieskrater, der vor rund 14,5 Millionen Jahren durch den Einschlag eines Meteoriten entstand. Auf den ersten Kilometern sind die Radler durch den Geopark Ries unterwegs. Neben beeindruckenden kulturellen Sehenswürdigkeiten wie der Wallfahrtsbasilika „Maria Brünnlein“ in Wemding liegen immer wieder Spuren dieser kosmischen Katastrophe am Weg – zum Beispiel im Suevit-Steinbruch bei Polsingen, wo Schmelzgestein sichtbar ist, das bei dem Einschlag entstand.
Die Route führt nach Norden an den Hahnenkammsee, einen der sieben Badeseen des Fränkischen Seenlands, und anschließend in östlicher Richtung durch die Hügellandschaft des Hahnenkamms bei Heidenheim, dessen Kloster einst ein Ausgangspunkt für die Christianisierung Frankens war. Nach diesem bergigen Abschnitt folgt eine ebene Etappe durch das Altmühltal, von der Kurstadt Treuchtlingen über Pappenheim mit seiner Burg nach Solnhofen, wo die bekannten Solnhofener Platten in Steinbrüchen abgebaut werden. Sie dienen nicht nur als Baumaterial, sondern werden auch in der Kunst für das Steindruckverfahren Lithografie verwendet. Darüber hinaus sind sie reich an Fossilien. Hier wurde das erste Exemplar des „Urvogels“ Archaeopteryx entdeckt. Drei Originale dieses faszinierenden Urzeittiers und viele weitere Funde sind im Museum Solnhofen ausgestellt.
Bei Dollnstein verlassen die Radler das Tal und sind bald darauf durch das Steinbruchgebiet zwischen Schernfeld und Eichstätt unterwegs. Auch hier wurden schon viele Fossilien entdeckt – einige sind im Museum Bergér auf dem Harthof ausgestellt. Im Besuchersteinbruch auf dem Blumenberg können Hobbyforscher selbst ihr Glück versuchen, bevor sie der Route in die Barockstadt Eichstätt hinunter folgen. Das Jura-Museum auf der Willibaldsburg ist ein weiterer Tipp für Fossilienfans. Außerdem beherbergt die Bischofsstadt neben prächtigen Barockbauten das Informationszentrum Naturpark Altmühltal mit einer Ausstellung über Natur und Kultur der Region.
Im Altmühltal radelt man nun zwischen Fluss und Wacholderheiden über Pfünz mit seinem Römerkastell und Walting nach Kipfenberg. Steil führt der Weg zur Burg hinauf. In der Vorburg ist hier das Römer und Bajuwaren Museum untergebracht. Vorbei am Dinosaurier Museum Altmühtal, einem Freiluftmuseum mit lebensgroßen Dinosaurier-Exponaten, geht es nach Denkendorf und durch ruhige Wälder weiter nach Sandersdorf mit seinem Schloss. Über den Wallfahrtsort Mindelstetten gelangt man nach Pförring, wo die Römer einst ein Kastell errichteten. Nach der Überquerung der Donau radelt man über Neustadt an der Donau nach Bad Gögging. Schon die Römer nutzten die gesunden Quellen des Heilbads, die heute die Becken in der Limes-Therme füllen.
Bei der Weiterfahrt zieht der nach Plänen des Architekten Freidensreich Hundertwasser errichtete Turm der Brauerei Kuchlbauer die Blicke auf sich. Weiter geht es durch ein besonderes Naturschutzgebiet – die Sandharlander Heide. Auf kleinstem Raum liegen hier kalkhaltige und saure Böden beieinander, was zu einer besonderen Artenvielfalt führt. In Stausacker ist wieder das Donauufer erreicht. Mit der Seilfähre setzt man über und radelt am Donaubruchbruch mit seinen bis zu 70 Meter hoch aufragenden Felswänden im Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge" in die Herzogstadt Kelheim.
Von Nördlingen nach Kelheim Geohighlights eradeln.
Rund 147 Millionen Jahre Erdgeschichte durchquert, wer zwischen dem Rieskrater bei Nördlingen und dem spektakulären Donaudurchbruch bei Kelheim radelt.
Die Route 1 ist mit rund 201 Kilometern die längere der beiden Hauptrouten am GeoRadweg Altmühltal. Sie beginnt in Nördlingen – mitten im Rieskrater, der vor rund 14,5 Millionen Jahren durch den Einschlag eines Meteoriten entstand. Auf den ersten Kilometern sind die Radler durch den Geopark Ries unterwegs. Neben beeindruckenden kulturellen Sehenswürdigkeiten wie der Wallfahrtsbasilika „Maria Brünnlein“ in Wemding liegen immer wieder Spuren dieser kosmischen Katastrophe am Weg – zum Beispiel im Suevit-Steinbruch bei Polsingen, wo Schmelzgestein sichtbar ist, das bei dem Einschlag entstand.
Die Route führt nach Norden an den Hahnenkammsee, einen der sieben Badeseen des Fränkischen Seenlands, und anschließend in östlicher Richtung durch die Hügellandschaft des Hahnenkamms bei Heidenheim, dessen Kloster einst ein Ausgangspunkt für die Christianisierung Frankens war. Nach diesem bergigen Abschnitt folgt eine ebene Etappe durch das Altmühltal, von der Kurstadt Treuchtlingen über Pappenheim mit seiner Burg nach Solnhofen, wo die bekannten Solnhofener Platten in Steinbrüchen abgebaut werden. Sie dienen nicht nur als Baumaterial, sondern werden auch in der Kunst für das Steindruckverfahren Lithografie verwendet. Darüber hinaus sind sie reich an Fossilien. Hier wurde das erste Exemplar des „Urvogels“ Archaeopteryx entdeckt. Drei Originale dieses faszinierenden Urzeittiers und viele weitere Funde sind im Museum Solnhofen ausgestellt.
Bei Dollnstein verlassen die Radler das Tal und sind bald darauf durch das Steinbruchgebiet zwischen Schernfeld und Eichstätt unterwegs. Auch hier wurden schon viele Fossilien entdeckt – einige sind im Museum Bergér auf dem Harthof ausgestellt. Im Besuchersteinbruch auf dem Blumenberg können Hobbyforscher selbst ihr Glück versuchen, bevor sie der Route in die Barockstadt Eichstätt hinunter folgen. Das Jura-Museum auf der Willibaldsburg ist ein weiterer Tipp für Fossilienfans. Außerdem beherbergt die Bischofsstadt neben prächtigen Barockbauten das Informationszentrum Naturpark Altmühltal mit einer Ausstellung über Natur und Kultur der Region.
Im Altmühltal radelt man nun zwischen Fluss und Wacholderheiden über Pfünz mit seinem Römerkastell und Walting nach Kipfenberg. Steil führt der Weg zur Burg hinauf. In der Vorburg ist hier das Römer und Bajuwaren Museum untergebracht. Vorbei am Dinosaurier Museum Altmühtal, einem Freiluftmuseum mit lebensgroßen Dinosaurier-Exponaten, geht es nach Denkendorf und durch ruhige Wälder weiter nach Sandersdorf mit seinem Schloss. Über den Wallfahrtsort Mindelstetten gelangt man nach Pförring, wo die Römer einst ein Kastell errichteten. Nach der Überquerung der Donau radelt man über Neustadt an der Donau nach Bad Gögging. Schon die Römer nutzten die gesunden Quellen des Heilbads, die heute die Becken in der Limes-Therme füllen.
Bei der Weiterfahrt zieht der nach Plänen des Architekten Freidensreich Hundertwasser errichtete Turm der Brauerei Kuchlbauer die Blicke auf sich. Weiter geht es durch ein besonderes Naturschutzgebiet – die Sandharlander Heide. Auf kleinstem Raum liegen hier kalkhaltige und saure Böden beieinander, was zu einer besonderen Artenvielfalt führt. In Stausacker ist wieder das Donauufer erreicht. Mit der Seilfähre setzt man über und radelt am Donaubruchbruch mit seinen bis zu 70 Meter hoch aufragenden Felswänden im Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge" in die Herzogstadt Kelheim.
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