Sommerlicher Spaziergang in Lauingen an der Donau

16.08.2026
Altstadt mit Fachwerkhaus in Lauingen
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F. Trykowski

Im Sommer zeigt sich Lauingen von seiner schönsten Seite. Nur wenige Schritte von Marktplatz, Schimmelturm und St.-Martins-Kirche entfernt tauchst du ein in das historische Brunnental. Hier spazierst du vorbei an alten Mauern, durch verträumte Gassen und vorbei an geschichtsträchtigen Häusern. Während das Wasser sanft durch das Quartier plätschert, ragen über den Dächern stolze Türme und Giebel auf – hinter jeder Ecke wartet eine neue Perspektive auf die alte Donaustadt. Unten am schattigen Donauufer angekommen, laden dich üppig begrünte Naturwege und lauschige Plätze zu einer Abkühlung ein.

Anreise-Tipp: Von Augsburg Hbf oder Ulm Hbf gibt es regelmäßige Zugverbindungen nach Lauingen. Vom Bahnhof aus erreichst du den historischen Marktplatz zu Fuß in knapp 700 Metern.

1. Durch das Obere Brunnental schlendern

Das Brunnental ist ein uraltes Viertel, das Stadtgeschichte perfekt mit Sommer-Feeling verbindet. Los geht’s am Spitalkirchturm St. Alban. Der Blick auf die Häuser am Hang ist das perfekte Fotomotiv. Dann ab durch den alten Torbogen direkt hinein ins alte Viertel. Barocke Giebel, staufische Stadtmauern und ein historisches Gerberhaus säumen deinen Pfad. Hinter jeder Biegung der vielen Gassen wartet ein neuer Blickwinkel. Plötzlich taucht das Herzogschloss vor dir auf, dessen zinnenbestückte Türme die Silhouette Lauingens prägen. Achte auf das Plätschern: Der Bachlauf markiert die historische „Wasserschapfe“ von 1320.

Oberes Brunnental in Lauingen
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H. Grandel

Unteres Brunnental in Lauingen
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H. Grandel

2. Weiter zum Unteren Brunnental

Je weiter du ins Untere Brunnental in Richtung Stadtmauer absteigst, desto mehr übernimmt das Wasser die Hauptrolle. An Häusern und Gärten treten Quellen hervor, die in gepflasterten Rinnen nach unten laufen. Hier sammeln sich Wasserströme aus dem Jura, bevor sie weiter zur Donau fließen. Früher zogen kleine Bäche durch das ganze Viertel und genau das prägte auch das Leben hier. Gerber, Färber und Weber siedelten sich wegen des reichlich vorhandenen Wassers an und richteten ihre Werkstätten ein. An einigen Hausdächern sind noch heute deren alte Trockenläden zu erkennen.

3. Wehrgang und DonAUwaldweg

Bevor du durchs Tränktor an der Stadtmauer gehst, lohnt sich noch ein Abstecher zum alten Wehrgang. Er beschert dir einen schönen Blick auf die Donau und die Schiffslandestelle, die einst den Handel in der Stadt florieren ließ. Heute starten dort Freizeit-Paddler und Ruderboote. Dreh dich noch einmal um: Fachwerkhäuser, Türme und alte Mauern ergeben von hier ein besonders schönes Stadtpanorama. Wer jetzt noch weiterlaufen möchte, bleibt einfach am Wasser. Am Donauufer beginnt eine Etappe des DonAUwald-Wanderwegs Richtung Dillingen. Rund acht Kilometer führt der Weg durch den Auwald – hinein in eine Landschaft, in der die Donau wieder ganz die Hauptrolle spielt.

Donauufer Lauingen
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TVABS, Trykowski

Autorin Bernadette Buhl von der Agentur textplizit
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Bernadette Buhl

Blog-Redakteurin

Bernadette Buhl

Ich bin freiberufliche Redakteurin und Bloggerin aus Augsburg (www.textplizit.de) und an Bayerisch-Schwaben hängt mein ganzes Herz. Mit dem Rad unsere wunderbar vielfältige Region zu erkunden, ist für mich Bereicherung und Erfüllung zugleich. Mich zieht es häufig in den Naturpark Westliche Wälder und an die vielen naturbelassenen Gewässer, die wohltuende Kraftorte für mich sind.

Lauingen an der Stadtmauer im Sommer
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C. Freudling

Marktplatz am Rathaus in Lauingen
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F. Trykowski

Ruderer auf der Donau bei Lauingen
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F. Trykowski

Grüne Altstadt Lauingen
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TVABS

Alstadt Lauingen
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TVABS, Trykowski

Stadtansicht vom Schimmelturm, Lauingen
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TVABS, Trykowski

Blick vom Donauufer auf die Stadt Lauingen
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TVABS, Fouad Vollmer

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