Leinenweg

Leinenweg.

  • Strecke
    3,80 km
  • Schwierigkeit
    -

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Spazieren auf historischen Spuren Asbach-Bäumenheims

Mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie Augsburg-Donauwörth im Jahre 1844 erreichte Asbach-Bäumenheim das Industriezeitalter. Diese günstige Verkehrsverbindung und die Wasserkraft der Schmutter veranlassten Max Droßbach, im Jahre 1865 eine Leinenspinnerei und Weberei zu errichten. Die Fabrikanlage wandelte nicht nur das Ortsbild, der Zuzug von Arbeiterinnen und Arbeitern führte auch zu massiven Umwälzungen in der Bevölkerungsstruktur. Tauchen Sie ein in die bewegte Vergangenheit Asbach-Bäumenheims! Der „Leinenweg“ führt Sie an historisch bedeutungsvolle Schauplätze, welche die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Ortes nachhaltig prägten. Der Weg ist mit normalem Schuhwerk gut begehbar und barrierefrei.

Station 1: Leinenspinnerei und Weberei Droßbach

Mit der Eröffnung der Leinenspinnerei von Maximilian Droßbach am 1. September 1865 begann für Bäumenheim eine neue Zeit.

Station 2: Wasserkraft und Torfstich

Für den Antrieb der Spinnmaschinen bestanden mit der Wasserkraft der Schmutter und den nahegelegenen Torfvorkommen ideale Standortbedingungen.

Station 3: Einwanderungsort Bäumenheim

Menschen aus ganz Europa kamen für die Arbeit nach Bäumenheim und fanden hier eine neue Heimat.

Station 4: Königsmühle

Das Areal an der Schmutter war ein idealer Standort zum Bau eines Kraftwerks für die Stromerzeugung und die Errichtung einer eigenen Flachsröste.

Station 5: Die Meyfriedsiedlung

Sozialer Wohnungsbau ermöglichte Arbeiterfamilien würdige Wohnverhältnisse und die Möglichkeit zur Selbstversorgung.

Station 6: Feiern in der Flachshalle

Flachs, der Rohstoff für die Leinenerzeugnisse der Fabrik, lagerte man in großen Hallen, die einmal im Jahr zu Festhallen umgewidmet wurden.

Station 7: Wohnen als Statussymbol

Standesgemäße Wohnverhältnisse spielten eine wichtige Rolle, zu sehen an der bis heute erhaltenen „Meyvilla“.

Station 8: Bahnhof Bäumenheim

Es war eine Verkehrsrevolution, als die Lokomotive „Suevia“ im Jahr 1844 erstmals den Weiler Bäumenheim passierte. 1875 wurde ein eigener Halt geschaffen.

Station 9: Soziale Einrichtungen

Eine Reihe von Angeboten und Vergünstigungen, wie z. B. eine fortschrittliche Kinderbetreuung, erleichterten der Belegschaft den Alltag.

Station 10: Zwischen Wohnglück und Wohnungsnot

Ab 1865 stieg die Einwohnerzahl rasant – die Wohnungsfrage wurde zum Dauerthema für die Gemeinde- und Fabrikverwaltung.

Spazieren auf historischen Spuren Asbach-Bäumenheims

Mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie Augsburg-Donauwörth im Jahre 1844 erreichte Asbach-Bäumenheim das Industriezeitalter. Diese günstige Verkehrsverbindung und die Wasserkraft der Schmutter veranlassten Max Droßbach, im Jahre 1865 eine Leinenspinnerei und Weberei zu errichten. Die Fabrikanlage wandelte nicht nur das Ortsbild, der Zuzug von Arbeiterinnen und Arbeitern führte auch zu massiven Umwälzungen in der Bevölkerungsstruktur. Tauchen Sie ein in die bewegte Vergangenheit Asbach-Bäumenheims! Der „Leinenweg“ führt Sie an historisch bedeutungsvolle Schauplätze, welche die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Ortes nachhaltig prägten. Der Weg ist mit normalem Schuhwerk gut begehbar und barrierefrei.

Station 1: Leinenspinnerei und Weberei Droßbach

Mit der Eröffnung der Leinenspinnerei von Maximilian Droßbach am 1. September 1865 begann für Bäumenheim eine neue Zeit.

Station 2: Wasserkraft und Torfstich

Für den Antrieb der Spinnmaschinen bestanden mit der Wasserkraft der Schmutter und den nahegelegenen Torfvorkommen ideale Standortbedingungen.

Station 3: Einwanderungsort Bäumenheim

Menschen aus ganz Europa kamen für die Arbeit nach Bäumenheim und fanden hier eine neue Heimat.

Station 4: Königsmühle

Das Areal an der Schmutter war ein idealer Standort zum Bau eines Kraftwerks für die Stromerzeugung und die Errichtung einer eigenen Flachsröste.

Station 5: Die Meyfriedsiedlung

Sozialer Wohnungsbau ermöglichte Arbeiterfamilien würdige Wohnverhältnisse und die Möglichkeit zur Selbstversorgung.

Station 6: Feiern in der Flachshalle

Flachs, der Rohstoff für die Leinenerzeugnisse der Fabrik, lagerte man in großen Hallen, die einmal im Jahr zu Festhallen umgewidmet wurden.

Station 7: Wohnen als Statussymbol

Standesgemäße Wohnverhältnisse spielten eine wichtige Rolle, zu sehen an der bis heute erhaltenen „Meyvilla“.

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Es war eine Verkehrsrevolution, als die Lokomotive „Suevia“ im Jahr 1844 erstmals den Weiler Bäumenheim passierte. 1875 wurde ein eigener Halt geschaffen.

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Eine Reihe von Angeboten und Vergünstigungen, wie z. B. eine fortschrittliche Kinderbetreuung, erleichterten der Belegschaft den Alltag.

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