Sonnengereifte Kirschen und Weichseln direkt vom Baum, süße Erdbeeren und Himbeeren vom Feld oder knackige Äpfel und Birnen aus regionalem Anbau: In Bayerisch-Schwaben hat die Obstsaison begonnen. Wir verraten dir, wo du frisches Obst direkt beim Erzeuger bekommst, selbst pflücken kannst und welche Streuobstwege, Obstbörsen und besonderen Genussorte sich jetzt lohnen.

F. Trykowski

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Am Feld pflücken oder im Hofladen holen
Frischer geht es kaum: Im Augsburger Land laden zahlreiche Obstfelder zum Selberpflücken ein – ob Erdbeeren, Himbeeren oder andere saisonale Früchte. Auch im Ferienland Donau-Ries landet das Obst jetzt direkt vom Feld in deinen Korb und im Landkreis Günzburg gibtr's reichlich Erdbeerfelder zur Selbsternte.
Keine Lust auf Selberpflücken? Dann ab zu Mahls Obsthof oder zu Obsthof Zott. Da entdeckst du dann auch, was Katharina Zott aus dem Obst in Ihrer Brennerei in Ustersbach alles zaubert.

F. Trykowski

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Kostenlos pflücken in den Stauden
Ein gelbes Band am Baum bedeutet: Hier darf kostenlos für den Eigenbedarf geerntet werden. Mit der Aktion „Gelbes Band – Pflücken erlaubt!“ machen die Stauden süd-westlich von Augsburg öffentliche Streuobstbäume sichtbar, deren Früchte sonst oft ungenutzt bleiben würden. In den Gemeinden Gessertshausen, Langenneufnach, Mickhausen und Walkertshofen stehen zahlreiche markierte Obstbäume bereit. Wichtig: Gepflückt werden darf ausschließlich an Bäumen mit gelbem Band und nur in haushaltsüblichen Mengen.
Streuobstbörse und -radtour im Landkreis Neu-Ulm
Mit der Streuobstbörse des Landkreises Neu-Ulm wird heimisches Obst vor der Verschwendung bewahrt. Zahlreiche Obstbäume und Obststräucher, deren Früchte sonst ungenutzt bleiben würden, sind zur kostenlosen Ernte freigegeben. Du kannst das Obst direkt vom Baum pflücken oder Fallobst für den eigenen Bedarf sammeln. Die Aktion fördert die Wertschätzung regionaler Lebensmittel und trägt gleichzeitig zum Erhalt der traditionellen Streuobstkultur und der Vielfalt alter Obstsorten bei. Und auf dem Fahrrad geht’s über die schöne Streuobst-Rundtour (56 km).

F. Trykowski

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Alte Obstsorten in Bayerisch-Schwaben
Bayerisch-Schwaben ist ein wahres Paradies für Liebhaber alter Obstsorten. Bei einer umfangreichen Streuobsterfassung wurden hier 261 Apfel- und 96 Birnensorten dokumentiert – darunter seltene Sorten, die nur in Bayerisch-Schwaben vorkommen. Namen wie Beyerapfel, Pfaffenhofer Schmelzling, Leitheimer Streifling oder die Weißenhorner Birne erzählen von der langen Obstbautradition der Region. Viele dieser Sorten gelten heute als gefährdet und werden durch engagierte Obstbauern, Baumschulen und Erhaltungsgärten bewahrt.
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