Ein Dienstag im Frühling, das Wetter unentschlossen. Meine 75-jährige Mutter und ich fahren von Augsburg nach Dillingen, ohne großen Plan. Ein entspannter Mutter-Tochter-Tag soll es werden. Die Stadt wirkt beim Ankommen relativ ruhig, als wir in der Königstraße aussteigen. Sie gilt als das Zentrum Dillingens. Ich aktiviere den Standort in der zeigmal.app, die ich mir zuvor kostenlos auf mein Smartphone geladen habe. Mehr passiert zunächst nicht. Ein Kompass zeigt die Richtung zur ersten Station. Wir gehen los, ohne zu überlegen, wo ein sinnvoller Anfang wäre. Genau das funktioniert überraschend gut: Es gibt keinen festen Startpunkt und keinen Zwang, einer Route von vorne zu folgen.

H. Grandel
Auf dem Weg spontan abbiegen – wir entscheiden
Wir stehen vor dem historischen Rathaus, staunen über die prächtige Renaissance-Fassade. Ein paar Schritte weiter taucht die ehemalige Jesuiten-Universität auf, der Goldene Saal lockt zu einer Führung. Ich lese kurz nach, stecke das Handy wieder weg. Es ist eher ein Begleiter als ein Programm. Genau das gefällt uns gut, weil wir uns treiben lassen können. Nach einem kurzen Abstecher in die sehenswerte Studienkirche geht’s weiter und wir entdecken auf dem Weg einen Klosterladen, dessen Sortiment uns anlockt. Wir kaufen ein paar Postkarten als Andenken an unseren Stadthupferl-Ausflug nach Dillingen.
Danach geraten wir in einen guten Rhythmus: gehen, schauen, kurz nachlesen, weitergehen. Irgendwann fällt mir ein, dass die App nebenbei Stempel sammelt. Zehn Städte in Bayerisch-Schwaben braucht es, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen – ein Wochenende für zwei Personen mit Übernachtung, Stadtführung und Museumseintritt, gültig bis Ende 2026. Genügend Zeit also, um weitere tolle Stadhupferl in Bayerisch-Schwaben zu entdecken. Was wir mit Sicherheit bald wieder tun werden.

B. Buhl

B. Buhl
Verborgenes Kleinod am Schloss – danke an die App
Der Weg führt weiter zum Stadt- und Hochstiftmuseum, in dem man in die Geschichte der Stadt eintauchen kann. Wusstest du, dass der Erfinder des U-Boots aus Dillingen stammt? Oder dass der berühmte „Bayerische Hiasl“ nach seiner Verurteilung hier hingerichtet wurde? Die Geschichte der Universität mit ihren Kirchen und Klöstern bekommt ebenfalls ausreichend Raum.
Am Dillinger Schloss bleiben wir länger stehen. Wir waren schon einmal hier, kennen den Ort. Und merken gleichzeitig, dass wir ihn nicht wirklich kannten. Der Zugang zum Schlossgarten liegt etwas abseits, leicht versteckt. Ohne die App wären wir vermutlich daran vorbeigelaufen. Von dort öffnet sich der Blick über die Vorstadt, es ist ruhig und wir freuen uns über das gelbe Tulpenmeer vor uns.
Das nächste Ziel ist schon beschlossen
Der Rundweg selbst wäre schnell geschafft, vielleicht eine Stunde. Kurz überlegen wir, noch weiterzufahren – nach Lauingen – um die nächste Tour gleich anzuschließen. Stattdessen entscheiden wir uns zu bleiben, setzen uns in ein Café in der Königstraße und plaudern, gehen noch ein Stück durch die Läden. Die App läuft mit und stört sich nicht an unserer Pause. Für meine Mutter ist es unkompliziert. Ich halte das Smartphone, sie folgt einfach. Keine Suche nach Wegen, keine langen Texte, die man gemeinsam entziffern muss.
Wenn wir uns einer Sehenswürdigkeit nähern, meldet sich die App. Wir entscheiden, wie intensiv wir uns damit beschäftigen wollen. Die App gibt uns die grobe Richtung, aber sie lässt uns ausreichend Raum, damit die Stadt selbst sichtbar wird. Wir sind uns einig: Das wiederholen wir bald – unser anvisierter Favorit ist Illertissen. Wir waren beide einmal viel zu kurz dort, das muss sich ändern.

B. Buhl

Das Stadthupferl-Gewinnspiel
Sammle mindestens 10 Stempel und nimm am Gewinnspiel teil.
Zu gewinnen gibt es 3x ein exklusives Stadthupferl-Wochenende in einer Stadthupferl-Stadt deiner Wahl für 2 Personen, inklusive 2 Übernachtungen, Stadtführung & Museumseintritt.
Laufzeit: 1.3. bis 31.12.2026
Mehr dazu in der App.

B. Buhl

B. Buhl

B. Buhl

B. Buhl




