Summendes Markenzeichen der Stadt

03.07.2026
Blumenmeer vor dem Vöhlinschloss in Illertissen
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Alexander Kaye

Illertissen und die Bienen – diese Verbindung hat Tradition. Die Stadt gilt seit vielen Jahren als regionales Zentrum der Imkerei und Naturpädagogik. Wer sich für die faszinierende Welt der Honigbienen interessiert, findet hier zahlreiche Möglichkeiten, die kleinen Bestäuber aus nächster Nähe zu erleben.

Bienen an der Wabe
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Pressestelle LKR NU

Bayerisches Bienenmuseum Illertissen
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Foud Vollmer

Der offizielle Illertisser Bienenweg startet mit einer Übersichtstafel direkt im Herzen der Stadt zwischen Rathaus und Feuerwehrhaus. Spaziergänger können flexibel zwischen einer kurzen Runde (3,2 km) und einer großen Entdeckertour (8,3 km) wählen. Entlang der bis zu 17 interaktiven Stationen wird kindgerecht und anschaulich erklärt, wie ein Bienenvolk funktioniert, warum die Königin so wichtig ist und wie der Honig entsteht.

Ein absoluter Höhepunkt ist das Bayerische Bienenmuseum Illertissen im historischen Vöhlinschloss. Hier hat man (von Ostern bis Oktober) die Möglichkeit, direkt in Schaubienenstöcke zu blicken. Geschützt hinter Glas sieht man, wie Tausende von Bienen harmonisch zusammenarbeiten. Dieses Erlebnis bleibt Besucherinnen und Besuchern meist besonders gut in Erinnerung, weil es zeigt, wie komplex und gleichzeitig zerbrechlich dieses Ökosystem ist. Zudem bietet das Museum ein spannendes 3D-Bienenkino sowie regelmäßige museumspädagogische Programme und Wachs-Workshops an.

Die lange Route des Bienenwegs führt Naturbegeisterte schließlich weiter zur bekannten Jungviehweide. Dort erwartet Besucher nicht nur das emsige Treiben an einem großen Bienenhaus, sondern auch das einzigartige Museum der Gartenkultur.

Sonnenblumen und Statue im Garten des Museum der Gartenkultur Illertissen
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TVABS, Fouad Vollmer

In Illertissen engagieren sich zudem viele Hobby- und Profi-Imker. In Kooperation mit lokalen Vereinen und Schulen – die beispielsweise Insektenhotels errichten – wird in den Grünflächen der Stadt konsequent auf bienenfreundliche Bepflanzung geachtet. Blühwiesen und Staudenbeete sorgen dafür, dass die fleißigen Helfer über viele Monate reichlich Nahrung finden.

So zeigt Illertissen eindrucksvoll, wie Mensch und Natur zusammenwirken können. Die Stadt macht deutlich, wie wichtig es ist, Bienen zu schützen – und wie viel Freude es bereitet, ihnen zuzusehen, zu lernen und ihren Honig zu genießen.

5 Kultur- und Freizeittipps rund um Illertissen

Wer wegen des Bienenwegs nach Illertissen reist, kann den Ausflug ideal mit weiteren Highlights der Stadt verbinden .

  1. Das „Doppelpack“ im Vöhlinschloss nutzen: Im Schloss befindet sich direkt neben dem Bienenmuseum auch das Museum Illertissen, welches die spannende Stadtgeschichte multimedial beleuchtet. Da beide Museen im Schloss kostenlos zugänglich sind, lohnt sich der Besuch gleich doppelt.

  2. Kultur auf der Schwabenbühne: Direkt neben dem Vöhlinschloss liegt die Freilichtbühne der Schwabenbühne Roth- und Illerstal. In den Sommermonaten finden hier stimmungsvolle Theateraufführungen unter freiem Himmel statt – perfekt für den Ausklang eines Tagesausflugs.

  3. Das Carillon an St. Martin hören: Die historische Stadtpfarrkirche St. Martin beherbergt das erste Carillon (Glockenspiel) Bayerns. Es besteht aus 49 Glocken und spielt täglich um 10:00 Uhr und 16:00 Uhr wunderschöne Melodien durch die Innenstadt. In der Kirche selbst lässt sich zudem ein berühmter Renaissance-Hochaltar bestaunen.

  4. Einkehr im „Café Grün“ auf der Jungviehweide: Wenn du dich für die lange Runde des Bienenwegs entscheidest, solltest du unbedingt eine Rast auf der Jungviehweide einplanen. Das dortige Café Grün liegt idyllisch inmitten von Schaugärten und bietet die perfekte Kulisse für Kaffee und Kuchen.

  5. Entspannung im Freizeitbad Nautilla: Nach einer ausgiebigen Wanderung auf dem Bienenweg bietet das familienfreundliche Freizeit- und Wellnessbad Nautilla mit seinen Wasser- und Saunalandschaften den idealen Ort, um die müden Beine zu entspannen.

News & Infos auf dem Bayerisch-Schwaben-Blog
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TVABS

Bayerisch-Schwaben

Elisabeth Winkler

Als gebürtige Oberbayerin stellt Bayerisch-Schwaben für mich eine wahre Schatztruhe dar, denn in der Region gibt es so viele spannende Orte zu entdecken. Trotz der großen Vielfalt bleibt alles bodenständig und gemütlich. In meiner Freizeit steige ich gerne auf mein Rad und fahre an entlang des Lechs. Wenn ich kulinarisch genießen möchte, trifft man mich im Goldenen Stern in Rohrbach, um die tollen Kreationen von Stefan Fuß zu kosten.

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