Zwischen Kraterrand, Wacholderheiden und alten Burgruinen öffnet sich im Donauries eine Landschaft, die still und in ihrer Landschaft wohl einzigartig wirkt. Mal stehst du auf einem Felsen mit weitem Blick über das Riesbecken. Mal auf einem Turm mitten in der Altstadt. Dann wieder an einem einsamen Ort, an dem nur Wind, Vogelstimmen und ein schmaler Wanderweg bleiben. Diese besonderen Aussichtspunkte im Ries verbinden Natur, Geschichte und viel Ruhe. Perfekt für kleine Wanderungen, ein Picknick mit Aussicht oder einfach einen Tag für faszinierende Erdgeschichte, die vor Millionen von Jahren hier geschrieben wurde.

F. Vollmer

F. Trykowski
Diese Aussichtspunkte solltest du kennen:
1. Wallersteiner Felsen
Der markante Felsen erhebt sich mitten aus der Rieslandschaft und gehört zu den bekanntesten Aussichtspunkten der Region. Nach einem kurzen Aufstieg öffnet sich dir ein weiter Blick über das Nördlinger Ries bis zum Kraterrand. Sehr stimmungsvoll am frühen Morgen oder in den Abendstunden.
2. Daniel in Nördlingen
Der Turm der St.-Georgs-Kirche gehört zu den markanten Wahrzeichen von Nördlingen. Nach den vielen Stufen wartet oben ein Rundumblick über die mittelalterliche Altstadt und weithin über das Ries. Die komplett erhaltene Stadtmauer wirkt von hier oben fast wie ein Modell – du kannst sie komplett umrunden.
3. Lech-Donau-Spitz bei Marxheim
Dort, wo der Lech in die Donau fließt, treffen ganz unterschiedliche Landschaften aufeinander. Von der Donaubrücke aus hast du einen weiten Blick über Wasser, Auen und Felder. Unter den alten Weidenbäumen an der Mündung kannst du schön entspannen oder weiter zur Vogelfreistätte am Feldheimer Stausee wandern.
4. Rollenberg bei Hoppingen
Der Rollenberg zählt zu den ruhigeren Aussichtspunkten im südlichen Ries. Über Wiesen und Wege gelangst du hinauf zu einem Platz mit weitem Blick über die offene Landschaft des Rieskraters. Gerade im Sommer entsteht hier oben zwischen innerem und äußerem Kraterrand dieses Gefühl völliger Entschleunigung.
5. Burgruine Niederhaus bei Ederheim
Die Burgruine der ehemaligen Stauferburg liegt oberhalb des Ortes auf einem schmalen, bewaldeten Höhenzug über dem Kartäusertal. Gut erhalten sind noch die alten Mauern von Pallas, Bergfried und Teile der Außenmauer. Besonders schön: die Mischung aus Natur, Geschichte und fast völliger Ruhe.
6. Liebfrauenmünster in Donauwörth
Den Turm des Liebfrauenmünsters in Donauwörth kannst du in den Sommermonaten im Rahmen von Führungen besteigen. Die offenen Turmführungen führen über 218 Stufen hinauf zur Türmerstube mit Blick weit über die Dächer der Stadt und das Ries. Nimm dir Zeit, die gesamte Stadt zu erkunden, es lohnt sich.
7. Kalvarienbergkapelle in Wörnitzstein
Über einen beschilderten Geopark-Lehrpfad erreichst du auf einem bewaldeten Felskegel die Felskirche Wörnitzstein. Die anmutige Rokoko-Kapelle thront dort fast wie die Kerze auf einer Torte. Unten am Fuß des Felsens fließt gemächlich die Wörnitz vorbei, während sich die steinerne Brücke über den Fluss zieht.

F. Trykowski

Fazit
Erst von oben zeigt sich, wie weitläufig das Ries eigentlich ist. Der gewaltige Meteoritenkrater hat einen Durchmesser von rund 25 Kilometern und zählt zu den am besten erhaltenen Einschlagkratern Europas. Genau deshalb lohnt es sich, das Ries aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken – mal vom Kirchturm, mal von einer Burgruine oder einem stillen Aussichtshügel mitten in der Natur. Mit jedem neuen Blick erschließt sich ein Stück mehr von dieser besonderen Landschaft.

F. Trykowski

F. Trykowski

F. Trykowski

F. Trykowski
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