Kath. Pfarrkirche St. Margaretha

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St. Margaretha erzählt von Zerstörung und Neubeginn: barocker Bau von 1733–38, Kunst von Fischer und Leitkrath und ein Raum, der Nähe und Stille spürbar macht.

Im Ort, der bis 1978 selbständigen Gemeinde Eggelstetten stand nachweislich schon vor 1400 eine Kirche; bis 1535 war sie sogar selbständige Pfarrkirche. Im 30-jährigen Krieg wurden Kirche und Dorf nahezu gänzlich zerstört. Der heutige Bau entstand 1733-38, der Turm erst um 1760. Eingeweiht wurde die Kirche 1781, zusammen mit der Pfarrkirche Oberndorf.

Baumeister soll ein Kapuzinerbruder gewesen sein. Die Ausstattung erfolgte über eine längere Zeitspanne. Den Hochaltar mit der Hl. Margaretha und den linken Seitenaltar mit der Pieta fertigte 1789 Johann Michael Fischer aus Dillingen. Der rechte Seitenaltar mit Christus an der Geißelsäule stammt aus der alten Oberndorfer Pfarrkirche, die Kanzel mit den 4 Evangelisten befand sich vorher in der alten Fleiner Kapelle. Die Deckengemälde mit dem Martyrium Margarethas, einer Weihnachtsszene, der Hl. Cäcilia und den 4 Kirchenlehrern sowie den Kreuzweg malte Joseph Leitkrath aus Donauwörth. Der kreuzförmige Grundriss und die daraus resultierende Nähe zwischen Priester und Gläubigen wirkt sich vorteilhaft aus. (v. Werner Schefstos)

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Ferienland DONAURIES e.V.

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