Die Allerheiligenkapelle von 1471 überrascht mit barockem Stuck, Altar der „Sieben Zufluchten“ und seltenem Karner mit über 2.500 Gebeinen – ein stiller Ort voller Geschichte.
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Allerheiligenkapelle Rain (1471): spätgotischer Bau mit barockem Altar „Sieben Zufluchten“ und historischem Karner mit über 2.500 Gebeinen.
Die Allerheiligenkapelle in Rain, einst auch Rochuskapelle genannt, entstand ab 1471 als einschiffiger spätgotischer Bau. Außen schlicht mit Pultdach und schlankem Turm, überrascht sie innen mit hochbarockem Stuck und einem monumentalen Altar samt dem seltenen Motiv der "Sieben Zufluchten. Eine Besonderheit von überregionaler Bedeutung ist der darunterliegende Karner - eines von nur insgesamt 5 Gebeinhäusern in Bayern– mit mehr als 2.500 Gebeinen aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Besichtigungen sind nur im Rahmen von Führungen möglich.
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Stadt Rain, Carina Stelzle
