Pferdesegen und Pracht

05.10.2026
Leonhardiritt Weißenhorn, drei Reiter vor altem Rathaus
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Stadt Weißenhorn

Festlich geschmückte Pferde, prächtige Kutschen und fröhliche Menschen in Tracht: Leonhardiritte stellen altes bayerisches Brauchtum dar und sind echte Publikumsmagnete im späten Herbst. Die Prozessionen zu Pferde finden zu Ehren des Heiligen Leonhards statt, der Schutzpatron landwirtschaftlicher Tiere. Um dieses Spektakel aus nächster Nähe zu bewundern, kommen Jung und Alt zusammen. Der größte Leonhardiritt Bayerns ist wohl die Tölzer Leonhardifahrt, doch der älteste Leohnhardiritt findet in Inchenhofen in Bayerisch-Schwaben statt. Wir verraten dir, wo du diese schöne Tradition hautnah erleben kannst.

Traditionelle Leohnhardiritte in Bayerisch-Schwaben

1000 Hufe Unterliezheim

Rund um die historische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Leonhard in Unterliezheim versammeln sich am 25. Oktober zahlreiche Reiter, festlich geschmückte Gespanne und aufwendig gestaltete Themenwagen. Unter dem eindrucksvollen Titel „1000 Hufe“ – passend zum 1000-jährigen Ortsjubiläum – beginnt der Festtag um 09:15 Uhr mit einem feierlichen Festgottesdienst. Anschließend ziehen die feierliche Pferdesegnung und der farbenfrohe Umritt durch das Dorf Einheimische wie Gäste in ihren Bann. 

Leonhardiritt Weißenhorn

Am 25. Oktober zieht der Leonhardiritt zum 51. Mal durch die Straßen des Fuggerstädtchens – und du solltest dabei sein. Mit dem Festgottesdienst beginnt das traditionelle Brauchtum der festlich geschmückten Rösser, Gespanne und Reitergruppen. Rund 250 festlich geschmückte Pferde ziehen mit Musik durch die Stadt. Eine feierliche Pferdesegnung an der Hasenwiese bildet den Abschluss des Leonhardiritts. Tipp: Wirf unbedingt ein Auge auf Weißenhorns mittelalterliche Bürgerhausfassaden in Fachwerkbauweise.

Leonhardiritt Inchenhofen

Bayerns ältester Leonhardiritt gibt es am 8. November im schwäbischen Inchenhofen. Zwei Tage wird das Leonhardifest (07.-08.11.2026) dort gefeiert. Der Ort stellt viel auf die Beine: Mehr als 200 aufwändig geschmückte Pferde ziehen durch die Marktgemeinde, Wagen inszenieren Szenen aus dem Leben des Heiligen Leonhards, zahlreiche Blaskapellen und Trachtengruppen gestalten den schönen musikalisch-kulturellen Rahmen. Mit Pferdesegnung, Andacht und einem besonderen Tipp: der 7 Kilometer lange Meditationsweg durchs Rossmoos. 

Leonhardiritt Lauingen

St. Leonhard als Viehpatron wird auch in Lauingen geehrt. Besonders Reiter und Fuhrleute konnten sich auf seinen Fürspruch verlassen und danken ihm am 8. November mit der Leonhardiwallfahrt. Bei Hufgeklapper und zünftiger Musik des Fanfaren- und Spielmannszugs zieht die traditionelle Pferdewallfahrt durch das Städtchen an der Donau. Reiter, geschmückte Pferde und festliche Klänge füllen die Straßen. Eine Tradition, die hier seit dem 14. Jahrhundert gepflegt und gelebt wird. Bewundere auch den schön bemalten Schimmelturm am Markplatz!

 

 

Leonhardiritt Inchenhofen, Pferdeparade
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Maximilian Glas

TIPP: Auf zwei Rädern zur Tradition – Die Leonharditour

Wer die feierliche Atmosphäre der Leonhardiritte im Wittelsbacher Land sportlich mit einer Radtour verbinden möchte, sollte sich die Leonharditour auf die Liste setzen. Diese reizvolle Radroute führt auf den Spuren der Pferdesegnungen durch idyllische Landschaften und historische Kulturorte der Region.

Radfahrer im Landkreis Aichach-Friedberg
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Trykowski

Leonhardiritt Inchenhofen, Pferdeparade durch die Stadt
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Echter

Leonhardiritt Inchenhofen, Pferdeparade durch den Ort
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Echter

Leonhardiritt Lauingen, Pferdekutsche
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Reitverein Lauingen

Pferde zum Leonhardiritt Weißenhorn
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Stadt Weißenhorn

Leonhardiritt Weißenhorn, zwei Pferde
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Stadt Weißenhorn

Leonhardiritt Lauingen, Pferdekutsche
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Reitverein Lauingen

Leonhardiritt Weißenhorn, Reiter mit Fahne auf Schimmel
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Stadt Weißenhorn

Leonhardiritt Weißenhorn, Schwarze Pferde vor Kutsche
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Stadt Weißenhorn

Leonhardiritt Weißenhorn am Stadtplatz, Kutsche
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Stadt Weißenhorn

News & Infos auf dem Bayerisch-Schwaben-Blog
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Bayerisch-Schwaben

Elisabeth Winkler

Als gebürtige Oberbayerin stellt Bayerisch-Schwaben für mich eine wahre Schatztruhe dar, denn in der Region gibt es so viele spannende Orte zu entdecken. Trotz der großen Vielfalt bleibt alles bodenständig und gemütlich. In meiner Freizeit steige ich gerne auf mein Rad und fahre an entlang des Lechs. Wenn ich kulinarisch genießen möchte, trifft man mich im Goldenen Stern in Rohrbach, um die tollen Kreationen von Stefan Fuß zu kosten.

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