Am Stadtgarten befindet sich ein weiteres kirchliches Kleinod: die barocke Mühlkapelle, die sich der Mahlmüller Johann Hamp 1830 als private Betkapelle errichten ließ.
Die Kapelle wurde 1830 auf Initiative des Müllers Johann Hampp errichtet. Markant ist die Madonna („Ulmer Schule“, um 1500). Das um 1830 entstandene Deckenfresko (Taufe Jesu am Jordan) wurde wohl von einem Mitglied der Malerfamilie Fröschle gestaltet. An der Wand hängt ein Gemälde, das das glimpfliche Kriegsende für Krumbach 1945 darstellt. Das nach dem Krieg von Richard Hilber gemalte Bild wurde gestohlen, es ist nie wieder aufgetaucht. Das Bild in der Kapelle ist eine Kopie, die der Heimatmaler Otto Schorer zusammen mit Franz Hofmeister (Schrift) erstellt hat. Die Mühlkapelle ist ein besonderer Krumbacher Ort und Station des Kneipp-Rundwegs.
