Das Jüdische Denkmal erinnert an die ehemalige Synagoge sowie an das vielfältige jüdische Leben in Hürben, das bis 1902 eine eigenständige Gemeinde war.
Bereits 1628 wurde den Juden in Hürben ein Friedhof außerhalb des Ortes bewilligt, 1675 folgte die Genehmigung zum Bau einer Synagoge an dieser Stelle.
Mit dem Anwachsen der jüdischen Bevölkerung wurde das bestehende Gotteshaus jedoch zu klein. Daher entstand 1818 nach Plänen des Architekten Johann Salzgeber ein Synagogenneubau.
In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge geschändet und anschließend als Heulager genutzt. 1939 fiel sie einer Brandstiftung zum Opfer und wurde 1941 schließlich abgebrochen.
Heute erinnert das sichtbare Fundament innerhalb der ehemaligen Abmessungen an den Standort der Synagoge.
Weitere Informationen zum Jüdischen Denkmal finden Sie auf den historischen Tafeln des Heimatvereins direkt vor Ort.
