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Von Stadt zu Stadt entlang der Donau

Von der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm bis Donauwörth an der Romantischen Straße verläuft das Schwäbische Donautal – ein Naturparadies, gesprenkelt mit sehenswerten historischen Städten und Stätten.  
Highlight gleich zum Start ist die Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm mit einer ganzen Fülle von Sehenswürdigkeiten und Museen rund um das Ulmer Münster, das sich auch heute noch mit dem höchsten Kirchturm der Welt schmücken kann. Der gesamte Landkreis Neu-Ulm hat sich den Namen „Kulttourland“ gegeben und hält dieses Versprechen: Mit Illertissen und seinem Vöhlinschloss, dem malerischen Fuggerstädtchen Weißenhorn, dem prachtvollen Kloster Roggenburg und Elchingen mit seiner exponierten Klosteranlage bietet die Region besonders reizvolle Ziele für „Kulttouren“ durch Bayerisch-Schwaben.  

Nah ans Wasser gebaut
Ganz auf kleine Gäste eingestellt ist die donauabwärts folgende Familien- und Kinderregion Günzburg. Kein Wunder: Mit LEGOLAND® Deutschland besitzt die Region einen unvergleichlichen Familienmagneten. Die Stadt Günzburg selbst war allerdings schon lange vor LEGOLAND ein touristischer Anziehungspunkt: Schon im 18. Jahrhundert wurde die Postroute Wien–Paris auf Anordnung der Kaiserin Maria Theresia über Günzburg geführt. Schon damals waren die Hälfte aller Gebäude am einladenden Marktplatz Gasthäuser. Neben all der Gastlichkeit nicht zu vergessen: die Frauenkirche, Dominikus Zimmermanns Vorläuferbau der weltberühmten Wieskirche. Von Günzburg aus lohnt der Abstecher nach Krumbach mit Kneipp-Rundweg und Bayerisch-Schwabens einzigem Heilbad vor den Toren der Stadt. Bekannt über die Region hinaus ist Maria Vesperbild – ein Pilgerziel für knapp eine halbe Million Menschen jährlich.  

Schwäbisches Rom und Höchstädter Geschichte
Gundelfingen bezaubert seine Gäste mit dem Charme eines Städtchens, das nah ans Wasser gebaut hat: Dreiarmig durchfließt die Brenz das Zentrum der Gärtnerstadt. Die Donau selbst ist nur einen Spaziergang entfernt.
In Lauingen, der Stadt der Türme, erzählen römische Säulen und Treppen im gut erhaltenen Römertempel im Stadtteil Faimingen von Kultbädern und Trinkkuren.
Mit bauhistorischer Pracht und kunstgeschichtlichen Kostbarkeiten beeindruckt die Donau-Perle Dillingen. Wer sich für Kirchenhistorie interessiert, ist hier goldrichtig: Die vielen Kirchen und die von den Augsburger Fürstbischöfen geprägte Geschichte haben Dillingen den Titel „Schwäbische Rom“ gebracht. Und noch ein anderer Aspekt macht die Stadt interessant: Hier an der Donau begründete der Student Sebastian Kneipp seine Heilkunst. Ein Rundweg mit neun interessanten Stationen erzählt diese Geschichte.
Geschichte geschrieben wurde auch im sechs Kilometer entfernten Höchstädt. Im dortigen Schloss ist die „Schlacht von Höchstädt“ dokumentiert und mit 9.000 handbemalten Zinnfiguren nachgestellt. Das innovativ konzipierte „Museum Deutscher Fayencen“ zeigt ebenfalls seine Schätze im Schloss.  

Durchs Donautal nach Donauwörth
Mit Donauwörth am östlichen Ausläufer bietet das Schwäbische Donautal einen weiteren Höhepunkt sowie die Schnittstelle zur Romantischen Straße. Historische Feste und viele erlebenswerte Events stehen für das rege Kulturleben der einstigen Reichsstadt, die Städtefans mit ihren malerischen Perspektiven begeistert.  

Bayerisch-Schwaben-Lauschtour

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