Informationen zum Coronavirus in Bayerisch-Schwaben

Letzte Aktualisierung: 27.10.2021, 13:00 Uhr

Hinweis: Diese Zusammenstellung soll Sie bei Ihrer Suche nach Informationen zum Coronavirus für Bayerisch-Schwaben unterstützen. Es wird jedoch keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Zusammenstellung übernommen, da sich ständig Änderungen an der aktuellen Situation ergeben können. Bitte informieren Sie sich bei den zuständigen Behörden. Links zu deren Seiten finden Sie weiter unten.


Hinweise und Informationen für Betriebe und touristische Leistungsträger finden Sie im Informationsangebot des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V.


Allgemeine Regelungen

Die aktuelle 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung tritt 02. September 2021 in Kraft und mit Ablauf des 24. November 2021 außer Kraft.

Bis zum 24. November gelten demnach folgende Maßnahmen:

  • Die 7-Tage-Infektionsinzidenz als das bisher dominierende Kriterium in der Pandemiebekämpfung wird abgelöst. Mit ihr entfallen auch alle bisher inzidenzabhängigen Regelungen. Lediglich für die Anwendung von 3G (Geimpft, Genesen, Getestet) ab einer Inzidenz von 35 als Startpunkt bleibt die 7-Tage -Infektionsinzidenz relevant.
  • An die Stelle der 7-Tage-Infektionsinzidenz tritt eine neue Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems.
    • Stufe Gelb ist erreicht, sobald innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19- Erkrankung bayernweit in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten.
    • Stufe Rot ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen (maßgeblich sind die Zahlen des DIVI-Intensivregisters).
  • Die Corona-Ampel für Bayern finden Sie hier.
  • Ab einer 7-Tage-Infektionsinzidenz von über 35 im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt gilt indoor breitflächig der 3G-Grundsatz: Persönlichen Zugang haben deshalb nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete. Dies betrifft öffentliche und private Einrichtungen, Veranstaltungen, Sportstätten, Fitnessstudios, die gesamte Kultur, Theater, Kinos, Museen, Gedenkstätten, Gastronomie, Beherbergung, die Hochschulen, Krankenhäuser, Bibliotheken und Archive, die außerschulischen Bildungsangebote wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung, außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Spielbanken, den touristischen Reisebusverkehr und ähnliches. Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet.

  • Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind Privaträume, Handel, der ÖPNV, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz. Für Schule und Kita gelten die bereits bekannten Sonderregelungen.
  • Die Einhaltung der 3G-Regeln muss vom Betreiber kontrolliert werden. Gäste und Besucher sowie Betreiber, die sich nicht daran halten, müssen mit einem Bußgeld rechnen.
  • Maskenpflicht:
    • Die FFP2-Maskenpflicht entfällt. Die medizinische Maske („OP- Maske“) ist der neue Maskenstandard. Außerdem wird künftig überall wie folgt differenziert:
    • Unter freiem Himmel gibt es künftig generell keine Maskenpflicht mehr.
    • In geschlossenen Räumen gilt umgekehrt immer eine generelle Maskenpflicht. Ausgenommen (...) der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind. Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen. (Anmerkung: damit gilt die OP-Maske)
  • Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen ersatzlos.
  • Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen.
  • In der Gastronomie entfällt die bisherige coronabedingte Sperrstunde (bisher 1 Uhr). Im Übrigen gelten auch hier künftig die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht.
  • Im Bereich der Beherbergung entfallen die bisherigen Einschränkungen, wonach Zimmer nur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen vergeben werden dürfen. Im Rahmen von 3G genügt es hier, wenn Tests wie bisher bei Ankunft und danach jede 72 Stunden vorgelegt werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regelungen insb. zur Maskenpflicht.
  • In Handel, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen entfallen die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.
  • Clubs und Diskotheken öffnen zum 01. Oktober wieder. Der Zugang ist nur für Geimpfte und Genesene sowie für Getestete mit PCR-Test möglich.
  • Das bisherige Verbot von Volksfesten und öffentlichen Festivitäten entfällt.

  • Weihnachts- und Christkindlmärkte sollen in Bayern wieder möglich sein.

  • Testungen - Für Testnachweise in den zuvor genannten Bereichen gilt aktuell folgendes:
    • Es ist ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis

      • eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,

      • eines POC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden von medizinischen Fachkräften oder vergleichbaren, hierfür geschulten Personen durchgeführt wurde, oder

      • eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht (z. B. des Betreibers oder einer vom Betreiber beauftragten Person) vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde. Der Betreiber/Gastgeber/Veranstalter oder die beauftragte Person sind berechtigt, den beaufsichtigten Selbsttest mit einem Testnachweis zu bescheinigen, welcher dann für 24 Stunden Gültigkeit behält und für andere Angebote genutzt werden kann. Besondere Anforderungen an die fachliche Eignung der testenden oder aufsichtführenden Personen bestehen nicht.

      • Zeigt ein Selbsttest ein positives Ergebnis an, ist der betroffenen Person der Zutritt zu verweigern. Die betroffene Person sollte sich sofort absondern, alle Kontakte so weit wie möglich vermeiden und über den Hausarzt, das Gesundheitsamt oder die Rufnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin zur PCR-Testung vereinbaren.
         
    • Vollständig Geimpfte und Genesene Personen sind mit entsprechendem Nachweis von der Testpflicht ausgenommen.

 

Änderungen zum 06. Oktober 2021

  • Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird mit Wirkung vom 6. Oktober (Mittwoch) in folgenden Punkten nochmals geändert (Anhang):
  • Es werden erhebliche Erleichterungen für Betriebe und Veranstalter eingeführt, die freiwillig lediglich Geimpfte und Genesene (sog. freiwilliges 2G) sowie auch Getestete mit einem PCR-Test zulassen (sog. freiwilliges 3G plus):
    • 2G / 3G plus sind rein freiwillig und eigene Entscheidung jedes Veranstalters oder Betreibers.
    • Freiwilliges 2G / 3G plus sind in allen Bereichen möglich, in denen bisher 3G gilt. Also (Beispiele): Sportstätten, Theater, Opern, Kinos, Museen, Tagungen, Kongress, Bibliotheken, Musikschulen u. v. m.
    • Wo 2G / 3G plus gilt, sind die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands aufgehoben. Etwaige Personenobergrenzen entfallen. Die Alkoholverbote bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen werden aufgehoben.
  • Ab 06. Oktober werden Tanz und Musik unter den für Diskotheken geltenden Bedingungen von „3G plus“ zugelassen. Getestete können daher nur mit PCR-Test teilnehmen.
  • Für Schankwirtschaften entfallen die Regelungen, wonach die Bedienung am Tisch erfolgen musste und Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen nicht zulässig war.

 

Die entsprechenden Bekanntmachungen und die Rahmenkonzepte für Gastronomie, Beherbergung, Veranstaltungen und Sport des Gesundheitsministeriums werden im Internet unter www.verkuendung-bayern.de/baymbl/ und www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen/ veröffentlicht.

 


 

Aktuelle Inzidenzwerte

Bayerisch-Schwaben Über 35 Stabil
unter 35
Landkreis Aichach-Friedberg X  
Landkreis Augsburg X  
Landkreis Dillingen a.d. Donau X  
Landkreis Donau-Ries X  
Landkreis Günzburg X  
Landkreis Neu-Ulm X  
Kreisfreie Stadt Augsburg X  

Stand: 27.10.2021, kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich

 


Coronavirus-Einreiseverordnung

Bundeseinheitliche Einreisebestimmungen ab 13. Mai 2021

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat eine neue Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) erlassen, die bereits ab dem 13. Mai 2021 gilt. Die CoronaEinreiseV bündelt die Regelungen zur Einreise-Quarantäne, zur Nachweispflicht (Negativtest, Impfnachweis, Genesenennachweis) und zur Anmeldepflicht. Entsprechend hat die Bayerische Staatsregierung die bayerische Einreise-Quarantäneverordnung außer Kraft gesetzt. Es gilt somit nur noch die neue Bundesverordnung. Diese finden Sie in voller Länge hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Maßgebliche Gebietseinstufungen
Maßgeblich sind die Einstufungen als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet und Virusvarianten- Gebiet auf der Homepage des RKI

Anmeldepflicht
Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich im Vorfeld über das Portal

www.einreiseanmeldung.de

anmelden. Informationen zu den Ausnahmen entnehmen Sie bitte der vollständigen Verordnung.

Quarantänepflicht
Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss grundsätzlich für zehn Tage in häusliche Quarantäne. Vorzeitige Beendigung der Quarantäne durch negativen Test, Impfnachweis oder Genesenennachweis möglich.

  • Nach dem Aufenthalt in einem einfachen Risikogebiet kann die Quarantäne jederzeit durch Vorlage eines negativen Tests, eines Impfnachweises oder eines Genesenennachweises beendet werden. Eine fünftägige Wartefrist bis zur Durchführung des Tests gibt es nach Aufenthalten bei einfachen Risikogebieten also nicht mehr.
  • Nach Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet kann der Test zur Quarantäne Befreiung erst nach fünf Tagen durchgeführt werden. Der Impfnachweis oder Genesenenachweis kann jedoch auch hier schon früher vorgelegt werden.
  • Nach Aufenthalten in Virusvarianten-Gebieten beträgt die Quarantänedauer 14 Tage. Sie kann weder durch einen negativen Test, noch durch einen Impfnachweis, noch durch einen Genesenennachweis vorzeitig beendet werden.

Ausnahmen
Ausnahmen von der Anmeldepflicht und der Quarantänepflicht (ohne negativen Test)

​Von der Anmeldepflicht und der Quarantänepflicht sind auch ohne Vorlage eines negativen

Testergebnisses unter anderem Personen befreit, die

  • durch ein Risikogebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  • zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik
  • Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen
  • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, (das gilt nicht bei Aufenthalten von mehr als 72 Stunden, wenn sich die Betroffenen innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvarianten Gebiet aufgehalten haben)
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind, (das gilt nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet nur, wenn die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betriebliche Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist)

Ausnahmen von der Quarantänepflicht (mit negativem Test)

Nur von der Quarantänepflicht (aber nicht von der Anmeldepflicht) sind unter anderem Personen mit einem negativen Testnachweis befreit,

  • deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des
  • Gesundheitswesens, insbesondere Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und Betreuungspersonal,
  • die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind, das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist, und der Arbeitgeber die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei der zuständigen Behörde anzeigt und die ergriffenen Maßnahmen dokumentiert.

Diese Ausnahmen gelten aber nicht nach Aufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet.

Nachweispflicht

Über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis müssen Personen, die das sechste Lebensjahr vollendet haben, bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland verfügen. Weitere Ausnahmen, auch von der Nachweispflicht, entnehmen Sie bitte der vollständigen Verordnung.


Wo bekomme ich aktuelle und offizielle Infos?

Aktuelle Informationen über die Situation in Bayern erhalten Sie unter:
www.coronavirus.bayern.de

Das Bundesgesundheitsministerium informiert auf seiner Website über die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus weltweit und über die aktuelle Situation in Deutschland:
www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus

Allgemeine und medizinische Informationen zum Coronavirus finden Sie auf den Internetseiten folgender zuständiger Institutionen:

Informationen der Stadt Augsburg und der Landkreise in Bayerisch-Schwaben:

 

Bleiben Sie gesund!

  • Öffnungsschritte Corona ab März 2021 © Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege