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24 Stunden in Lauingen

Ausflugsziele in Lauingen

Die Albertus-Magnus-Stadt Lauingen an beiden Ufern der Donau, wartet mit einigen bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten und malerischen Winkeln auf Sie. Das Schmuckstück der Innenstadt ist der Marktplatz, eingerahmt von Giebelhäusern, dem Schimmelturm und dem klassizistischen Rathaus. Dort steht auch das Denkmal von Albertus Magnus, dem größten Sohn der Stadt und einem der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters. Der teilrekonstruierte Apollo-Grannus-Tempel im Stadtteil Faimingen war einst das größte römische Heiligtum dieser Art nördlich der Alpen. Wie Sie in 24 Stunden alle Highlights der Stadt entdecken können, verraten wir Ihnen hier:

9:00 Uhr: Innenstadt von Lauingen


Das Zentrum der Stadt liegt zu Füßen des mächtigen Schimmelturms, das Wahrzeichen der Stadt – benannt nach einem sagenhaften weißen Ross. Morgens ist die Stimmung hier besonders toll, wenn die Sonnenstrahlen die Imhofstraße und einen Teil des Marktplatzes erhellt, hinter dem sich die klassizistische Fassade des Rathauses erhebt. In der Mitte des Platzes steht auf einem Sockel aus schwarzem Marmor die Statue des größten Sohnes der Stadt, des Heiligen Albertus Magnus.

9:30 Uhr: Auf den Spuren von Albertus Magnus


Sie sind geschichtlich oder naturkundlich interessiert? Dann laden wir Sie ein, sich von hier aus auf die Spuren des Albertus Magnus zu machen, einer der größten Universalgelehrten seines Zeitalters. Albertus Magnus wurde um 1200 in Lauingen geboren. Berühmt machte ihn seine Beschäftigung mit den Schriften des antiken Philosophen Aristoteles, dessen Gesamtwerk er kommentierte sowie durch eigene Beobachtungen der Natur und theologisch-philosophische Betrachtungen ergänzte und dadurch für den Kulturkreis des westlichen Europas zugänglich machte. Damit ist Albert der Große einer der Wegbereiter des modernen Denkens. Ihm zu Ehren hat die Stadt Lauingen den Albertus-Weg aufbereitet. Dieser naturkundlich-historische Rundweg führt Sie vom Denkmal über die Herzog-Georg-Straße zur Stadtpfarrkirche St. Martin. Von dort geht es durch das Obere Brunnental zum Donauufer und über das Untere Brunnental schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt. Entlang des Wegs erzählen elf Stationen von seinen Naturbeobachtungen an der Donau, seinem Leben in Wanderschuhen und von der Verehrung, die der große Wissenschaftler und Kirchenmann bis heute in seiner Geburtsstadt erfährt. An „Station 11“ des Weges ist der Garten der Sinne im Unteren Brunnental. Hier können Sie auf Bänken, welche ein Hochbeet einschließen, eine Ruhepause einlegen.

11:00 Uhr: Das Wahrzeichen von Lauingen


Zurück auf dem Marktplatz wartet die im wahrsten Sinne des Wortes höchste Herausforderung des Vormittags – der Aufstieg auf den Schimmelturm. Während des Aufstiegs können Sie sich anhand der Ausstellung "Wächter & Wahrzeichen" über die Geschichte des Bauwerks informieren. Die Ausstellung berichtet auch über die vielen Sagen, welche sich um das Wahrzeichen Lauingens ranken. Die wechselvolle Geschichte einiger anderer Sehenswürdigkeiten der Albertus-Magnus-Stadt, auf die der Blick des Besuchers von der Höhe des Turms fällt, wird ebenfalls erzählt. Die Ausstellung beantwortet auch von Gästen häufig gestellte Fragen.

12:00 Uhr: Rund um die Mittagszeit


Nach so viel Bewegung knurrt Ihnen sicher der Magen. Die Lauinger Gastronomie bietet Ihnen eine vielfältige Auswahl von gutbürgerlicher schwäbisch-bayerischer Esskultur über italienische, griechische, thailändische, indische oder türkische Genüsse bis hin zu gehobener Sterne-Küche. Wo Sie welchen Gaumenschmaus finden, erfahren Sie mit der Lauingen-App oder auf der Infotafel am Lauinger Markplatz, gleich gegenüber vom Schimmelturm.

13:30 Uhr: Wandung an der Donau


Am Nachmittag empfehlen wir Ihnen eine Wanderung entlang der Donau. Ihr Weg führt Sie vom Tränktor und der äußeren Stadtmauer zum Ankerplatz an der Donau und weiter am diesseitigen Flussufer nach Osten. Nach einem romantischen Spaziergang, erreichen Sie die Auwald-Brücke und gehen unter dieser hindurch. Nach einem kurzen Waldstück liegen das Erholungszentrum Auwald-Anlagen mit dem Auwaldsee vor Ihnen. Rund um diesen führt ein Naturlehrpfad mit vielen interessanten Einblicken in Flora und Fauna des Auwalds. Kaffee und Kuchen oder auch etwas Herzhaftes sind dort ebenfalls zu finden. Wer danach wieder Bewegung braucht, kann sich auf die Suche nach einem Gegner auf dem Volleyballfeld machen.

18:00 Uhr: Lauingen am Abend


Zurück in der Innenstadt laden Sie Cafés, Bars und Restaurants zum Verweilen ein. Setzen Sie sich beispielsweise in eines der Cafés am Markplatz und genießen Sie die durch und durch südländische Atmosphäre einer lauen Sommernacht mit Blick auf die Fassade des Rathauses, entworfen von einem Italiener!
 


>> Verlängerungsoption für einen zweiten Tag in Lauingen
Nach einer geruhsamen Nacht in der Albertus-Magnus-Stadt Lauingen, erwarten Sie weitere spannende Erlebnisse. Vom Lauinger Marktplatz aus können Sie sich mit der Bayerisch-Schwaben Lauschtour auf den Spuren der alten Römer in deren einstiger Provinz Raetien folgen und dabei das Areal des Apollo-Grannus-Tempels im Lauinger Ortsteil Faimingen besuchen. Infotafeln und Wegmarkierungen an den Grenzen vermitteln Ihnen dort einen Eindruck von den Ausmaßen der römischen Siedlung Phoebiana und informieren Sie durch eine Teilrekonstruktion in der Ortsmitte über die Geschichte des Doppel-Heiligtums für den römischen Gott Apollo und den keltischen Gott Grannus. Für Naturliebhaber bietet das Pfannertal oder die Seenlandschaft tolle Ausflugsmöglichkeiten.


>> Schlechtwettertipps:
Falls es der Wettergott nicht so gut meinen sollte, dann empfehlen wir Ihnen sich an das Lauinger Tourismus-Büro zu wenden. Hier wird Ihnen eine Besichtigungstour durch die Lauinger Gotteshäuser ermöglicht. Die beschauliche 11.000 Einwohner Stadt Lauingen und ihre Ortsteile bergen zusammen elf Kirchen und eine Moschee – die erste in Bayern, die mit Minarett und Kuppeln gebaut wurde. Diese Orte des Gebets sind gleichzeitig Schmuckstücke der Architektur und der Kunstgeschichte.