Kath. Pfarrkirche St. Martin

Der Rechteckbau ist in spätklassizistischen Formen errichtet (Baubeginn 1831). Der aus spätgotischer Zeit stammende Unterbau des Turmes wurde im Zuge des Neubaus der Pfarrkirche um das Achteck erhöht. Die Ausstattung ist großteils noch bauzeitlich.

Die heutige Kath. Pfarrkirche St. Martin wurde anstelle einer spätgotischen, "höchst baufälligen" Vorgängerkirche nach dem Plan der Kreisregierung von dem Lauinger Baumeister Sebastian Geiger errichtet. 
Baubeginn 1831; Einweihung am 27. Juli 1834. Der stattliche, kastenförmige Baukörper mit einem kühlen, äußeren Erscheinungsbild ist ein charakteristisches Werk aus der Zeit des späten Klassizismus. Der Unterbau des Turmes stammt aus spätgotischer Zeit. Er wurde gelegentlich des Neubaus der Pfarrkirche mit einem Achteck erhöht. Seit 1858 schließt er mit einem spitzen Zeltdach ab. 
Die Ausstattung gehört großteils noch einheitlich der spätklassizistischen Zeit an. Hierzu gehören die Deckenbilder von Friedrich Schmidt, Augsburg, aus dem Jahre 1832 und die Altäre von Johann Schuster aus Mindelheim (1833). Beachtlich sind die gefassten Holzfiguren des hl. Augustinus und des hl. Dionysius an der Ostwand des Chores, die in der Werkstatt von Daniel Mauch in Ulm um 1510 geschaffen worden sind. 
Unmittelbar nordöstlich der Pfarrkirche erhebt sich der schlichte, zweigeschossige Pfarrhof mit steilem Satteldach und dreigeschossigem Giebel aus dem Jahre 1624. 

Kontakt mehr zeigenweniger zeigen

Kath. Pfarrkirche St. Martin

Bergstr. 9
89447 Zöschingen

Tel.: +49 9077 292