Hofmarkenwanderung

Durch ackerbauliche Nutzung sind einst die Hangterrassen bei Aindling entstanden. Heute finden sich dort Blumenwiesen, Gräser und Sträucher. Die Wanderung führt auf ausschließlich asphaltierten Wegen und mit einer überschaubaren Länge von 7,6 km zu mehreren Aussichtspunkten. Allerdings sind einige kurze Anstiege zu bewältigen.

Die Wanderung führt vom Sportplatz zunächst zum Marktplatz. Dort in der Nähe befindet sich die im gotischen Stil erbaute Kirche St. Martin. Weiter geht es durch den Ortskern zum Kronberg, wo sich zum ersten Mal eine gute Aussicht bietet. Entlang des Weges erkennt man die Hangterrassen, die sich durch die hangparallele Bewirtschaftung benachbarter Parzellen herausgebildet haben. In den ungenutzten Flächen war Platz für Gräser, Wildblumen und Sträucher. Heute finden sich hier die Heide-Nelke und die Wiesen-Glockenblume, die charakteristisch für magere Böden sind. Die Wanderung verläuft weiter im Tal des Moosgrabens und auf den Bußberg zu, mit dem Wasserhaus und dem früheren Richtplatz. Die adeligen Grundherren waren im Mittelalter fast allmächtig, meist auch Gesetzgeber und Richter in einer Person. Und: sie durften Verbrecher in ihrem Herrschaftsgebiet sogar zum Tode, meist durch den Strang, verurteilen. An den sogenannten Richtplätzen wurde die Todesstrafe vollzogen. Heute ist der Bußberg ein Ort der Ruhe und der Stille. Nur wenige Kilometer westlich von Aindling befindet sich das Naherholungsgebiet Sander Seen mit dem Badesee Lechfeld und dem Seemüllersee, das zum Badespaß oder zumSpazieren einlädt.
Die Wanderung lässt sich gut abkürzen oder aufteilen. Beginnt man am Marktplatz, kann die kleinere Runde zum Sportplatz oder die größere Runde über den Kronberg, den Moosgraben und den Bußberg gewählt werden.

Infos über die Tour

Streckenlänge: 8km | Streckendauer: 2 h 0 min | Schwierigkeit: mittel
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  • Kontakt

    • Hofmarkenwanderung
    • Schlüsselhauser Weg 10
    • 86447 Aindling
    • wirtschaftsfoerderung@lra-aic-fdb.de
    • Tel. 08251-92102