Herrgottsruh in Friedberg

Der Weg führt fast ausschließlich auf asphaltierten Strecken entlang. Lediglich ein kurzes Stück führt über befestigte Wege. Die Strecke ist hügelig mit vielen An- und Abstiegen.

Seit jeher befinden sich im Wittelsbacher Land große aber auch kleine Wallfahrts- und Pilgerwege der verschiedensten Heiligen. Auf den folgenden Seiten sind vier Routen beschrieben, die das Ehepaar Gabriele und Dr. Hubert Raab unter anderem. in ihrem bereits vergriffenen Buch: „Pilgerwege im Wittelsbacher Land. Rund um bekannte und vergessene Wallfahrtsstätten“ beschrieben haben. Die Info-Stelen am Wegesrand regen zum Nachdenken und zur Besinnung an. Nach alter Überlieferung geht die Entstehung
der Wallfahrtskirche Herrgottsruh, auf die Pilgerreise eines Friedberger Bürgers ins Heilige Land zwischen 1300 und 1350 zurück. Nach dem Besuch der heiligen Stätten geriet er auf der Rückkehr in türkische Gefangenschaft und gelobte bei glücklicher Heimkehr auf eigenem Acker eine Kapelle zu errichten, die der Heiliggrabkapelle in Jerusalem nachgebildet ist. Diese Kirche ist Beginn und Ende des Pilgerweges. Er führt überwiegend auf asphaltierten Wegen vorbei am Marterl, das an die wunderbare Errettung des Michlbauern im Jahre 1796 erinnert. Unterwegs genießt man einen herrlichen Ausblick auf Friedberg und betrachte die alten Höfe Jung- und Nazibauer (von Ignatius).

Infos über die Tour

Streckenlänge: 6km | Streckendauer: 1 h 36 min | Schwierigkeit: mittel
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